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Auftakt zur Nürburgbring Langstrecken Serie mit 135 Teams – drei regionale Fahrer am Start

24.03.2022

Der Weinsberger Patrick Assenheimer durfte schon im Januar in Daytona eine 24-Stunden-Hatz absolvieren, für Luca-Sandro Trefz (Wüstenrot) und Yannick Fübrich (Brackenheim) steht am Samstag ihr 2022er-Renndebüt in der Eifel an.

Die 67. ADAC Westfalenfahrt über die klassische Vier-Stunden-Distanz ist der Auftakt zur Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) 2022. Weitere fünf Vier-stundenrennen, ein Sechsstundenrennen und als Höhepunkt im September erstmals eine 12-Stunden-Hatz über die 24,358 Kilometer lange Verbindung aus dem Nürburgring-GP-Kurs, der Kurzanbindung sowie der legendären Nordschleife bilden das international beliebte NLS-Konzept. Am letzten Wochenende waren über 100 Teams bei den Probe- und Einstelltagen in der Eifel aktiv, 135 Nennungen zum NLS-Auftakt zeigen den hohen Stellenwert der Serie. „Allein 22 GT3 Boliden in der Klasse SP9 sind der Hammer. Viele davon sind Gesamtsiegfähig, das Interesse an der NLS ist erneut riesig“, erklärt Patrick Assenheimer. Die PS-starken GT3-Boliden von Porsche, Mercedes AMG, BMW, Audi, Aston Martin und Lamborghini sind teils werksunterstützt sowie mit namhaften international erfolgreichen Langstreckenpiloten besetzt.

Start am Nürburgring 2021 (Foto: HRT)
Start am Nürburgring 2021 (Foto: HRT)

Unter der Bewerbung „Mercedes AMG Landgraf Young Talents“ sitzen erstmals der 29jährige Routinier Patrick Assenheimer und Youngster Luca-Sandro Trefz (20 Jahre) zusammen in einem Auto. Der AutoArenA Mercedes AMG GT3 wird von einem 5200ccm starken Achtzylinder Motor mit ca. 550 PS Leistung befeuert. Damit hat Patrick Assenheimer schon einige Gesamtsiege und Top-Ten-Platzierungen in der Eifel herausgefahren. Für Youngster Luci Trefz ist es die zweite Saison in einem GT3-Boliden. Zu seinem ADAC GT Masters Debüt 2021 im Audi R8 kamen auch Einsätze mit einem Mercedes AMG GT3 auf der Nordschleife dazu. Dadurch kennt er das Landgraf-Motorsportteam bestens. Das Mercedesduo Assenheimer/Trefz peilt eine Top-Ten-Platzierung zum Auftakt an. „Die Grüne Hölle ist einfach meine Lieblingsstrecke, ich freue mich auf viel Fahrzeit auf der Nordschleife in der NLS 2022“, erklärt MCH-Langstreckenracer Patrick Assenheimer.

Für den Brackenheimer Yannick Fübrich bleibt vieles in der neuen Saison beim Alten. Erneut im Team Adrenalin Motorsport, erneut in der Cup 5 Klasse mit einem BMW M2 CS Racing Cup. Hier sind zum Auftakt aber lediglich sechs identische Fahrzeuge gemeldet, die alle von einem Drei-Liter Sechszylindermotor mit Doppelturbolader und ca. 450 PS Leistung angetrieben werden. Das Cockpit teilt sich der 29jährige Fübrich erneut mit dem Österreicher David Griessner, mit dem er 2019 das VLN-Championat gewonnen hatte.

Rennstart ist am Samstag um 12.00 Uhr. Unter www.vln.de gibt es einen Livestream sowie einen Liveticker.

(Wilfried Ruoff)